SYRIEN – Einschätzung nach Luftangriff Israels auf Syrien

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Angriffe Israels auf Syrien werden nach unserer Einschätzung in nächster Zeit nicht zu einem großen Krieg in der Region führen. Die syrische Regierung verteidigt sich wie immer rhetorisch, möchte aber keinen Krieg riskieren, denn sie ist derzeit auf der Gewinnerstraße.

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SYRIEN – “Wie die Welt über Syriens Giftgaseinsätze rätselt”

DISQUS Kommentar zu: “Wie die Welt über Syriens Giftgaseinsätze rätselt” (WELT Online / Michael Borgstede)

Die Lage ist doch eigentlich ziemlich klar: Niemand traut sich an Syrien heran, weil die Konsequenzen für die gesamte Region unabsehbar wären. Inklusive eines Erstarken militanter Islamisten, die dann das größte Trainingslager der Welt hätten, alle umliegenden Länder mit in Brand stecken und am Ende gut trainiert ihren Terror in den Westen tragen würden.

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SYRIEN – Kommentar zu: “Al-Qaida und das Machtvakuum in Syriens Blutsumpf (WELT Online / Michael Stürmer)”

DISQUS Kommentar von uns zum Artikel “Al-Qaida und das Machtvakuum in Syriens Blutsumpf (WELT Online / Michael Stürmer)” – Unser Kommentar ist von der Redaktion der WELT nicht freigegeben worden.

Michael Stürmer: “Wie kann der Westen, ohne Assad zu retten, Syrien in einem Stück erhalten?”

Vermutlich gar nicht.

Angesichts dessen, was mit einem zerfallenden Syrien der gesamten Levante und übrigens Europa droht (Terrorismus), sind die steten Rufe nach Intervention und Waffenlieferungen nicht zu verstehen.

Man fragt sich wirklich, wer die Politiker, die dergleichen fordern, in dieser Hinsicht berät. Solche Rufe zeugen von völliger Unkenntnis der Geschichte und Kultur der Region und Mentalität der Menschen.

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SYRIA – Comment on “For desperate Syrians, a search for any way out” (Daily Star, 04. February 2013 – David Ignatius)

Comment on “For desperate Syrians, a search for any way out” (Daily Star, 04. February 2013 – David Ignatius)

Arming “paramilitary” forces, which in fact are militias, has rarely been a good idea. They take the knowledge and the arms. Once they got what they wanted, they are loose guns and often the nightmare of their fellow countrymen.

Ordinary people in Syria don’t have an agenda. They want to eat, drink and send their children to school. Life in Syria was not as bad for the majority of people as one might think when now we read about the “dictator” Bashar al-Assad, who was the “President” for ten years before the uprising.

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U.S. says Assad will lose battle eventually

Comment on: “U.S. says Assad will lose battle eventually” (Daily Star)

Syrian President Assad does not represent the whole government.

Ambassador Ford’s comments point in the same direction as Russian Prime Minister Medvedev’s some weeks ago: Preserve the state and force Assad to quit sooner or later. Probably later, giving him enough time to strike a deal with the somewhat secular opposition and eliminate the Islamists.

Still chances are good, Assad will stay for years if he doesn’t fall by the hand of an assassin.

Russia says Assad’s prospects fading

Comment on: “Russia says Assad’s prospects fading” (Daily Star/Reuters)

It is worth noting that PM Medvedev mentions Assad but not the government as a whole or state institutions.

Medvedev’s comments go in line with Russia’s policy on Syria: Strengthen the army, try to facilitate a deal between the Non-Islamist opposition and the government, put down the uprising by force, preserve the country as en entity and convince Assad to step down, once calm has settled.

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SYRIEN – Syrische Regierung vor Offensive gegen Aufständische?

Die Einschätzung nimmt Bezug auf auf den Artikel “Assad’s Löwinnen” (Spiegel Online), dessen Tenor war, die Regierung von Syrien Präsident Bashar al-Assad werfe nun die letzten Kräfte ins Feld (“Volkstum”). Wir sehen das völlig anders.

Wir bitten sprachliche Nachlässigkeiten zu entschuldigen. Der Text wurde schnell “heruntergeschrieben” und sollte – wie gesagt – lediglich ein Kommentar in einem Forum sein.

Einschätzung: In Syrien sieht es aus unserer Sicht danach aus, als ob sich die Armee auf einen Generalangriff gegen die Aufständischen vorbereitet, dafür sämtliche kampferprobten Soldaten von vernachlässigbaren Position abzieht (Checkpoints) und an anderen Stellen zusammenzieht.

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SYRIEN – Wie in Berlin die Zeit nach Assad geplant wird

DISQUS Kommentar zu: “Wie in Berlin die Zeit nach Assad geplant wird” (WELT Online)

Anmerkung: Der u.g. Kommentar ist ein bisschen emotionsgeladen. Wir bitten dafür um Nachsicht! Selbst dem sachlichsten Analysten platz manchmal der Kragen, wenn nicht enden wollender Unsinn produziert und von ausgewiesenen Experten (Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik / Auswärtiges Amt) auch noch unterstützt wird.

1. Ist der Sturz von Syriens Präsident Bashar al-Assad mit Informationen, die öffentlich zugänglich sind, nicht einmal in weitester Ferne zu erkennen.

Wenn die Situation unter den gegebenen Umständen so weiter geht wie bisher, kann man sich durchaus vorstellen, dass der syrische Sicherheitsapparat die Situation unter Kontrolle bringt und das Land über kurz oder lang wieder in den Griff bekommt.

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Paradigmenwechsel beim Bundesnachrichtendienst

Kommentar zu: “Paradigmenwechsel beim Bundesnachrichtendienst” (WELT Online)

— Zu Syrien sagte der BND-Präsident: “Es gibt viele Anhaltspunkte dafür, dass die Endphase des Regimes begonnen hat.” —

Das ist eine gewagte Prognose von Herrn Schindler. Solange die Rebellen nicht vom Ausland koordiniert werden und eine bessere Bewaffnung bekommen – vor allem Flugabwehrwaffen -, lässt sich eine Endphase der Regierung von Syriens Präsidenten al-Assads Regierung ehrlich gesagt nur mit sehr viel Phantasie und Agenda erkennen.

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SYRIEN – “Assads Protokollchef schließt sich Rebellen an”

DISQUS Kommentar zu: “Assads Protokollchef schließt sich Rebellen an” (WELT Online)

Laut Medienberichten in Beirut hat der mutmaßlich Geflohene seine Flucht gegenüber libanesischen Medien dementiert.

Sollte er geflohen sein, würde das keinen großen Unterschied machen. Der verstorbene Präsident Hafez al-Assad hat seine Macht so ausgebaut, dass sie einem eben solchen Szenario standhält, das sich seit vergangenem Jahr entfaltet.

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